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Aktuelles

(27.09.2018) Umweltpreis Rheinland-Pfalz erhalten

Im WasserWissensWerk in Kempfeld überreichte Umweltministerin Höfken der Nationalparkverbandsgemeinde Rhaunen, der Ortsgemeinde Rhaunen, dem Ingenieurteam Günter Retzler und dem Stadt- und Planungsbüro BBP den Umweltpreis Rheinland-Pfalz zum Thema „Wasser ist Leben“

Umweltpreis Rheinland-Pfalz erhalten

Umweltministerin Ulrike Höfken (6. v. links) mit Pirmin Spiegel (2. v. links) und den Umweltpreisträgern 2018.; © MUEEF

„Unsere Gewässer erfüllen als wesentliche Elemente des Naturhaushaltes unverzichtbare ökologische Funktionen. Sie zu bewahren, zu entwickeln und vorsorgend zu schützen gehört zu unseren wesentlichen Aufgaben. In ihren Projekten haben die Preisträger dies auf unterschiedlichen Wegen in vorbildlicher Weise umgesetzt“, betonte Umweltministerin Ulrike Höfken am 18.09.2018 in Kempfeld. Dort überreichte sie im WasserWissensWerk an der Steinbachtalsperre den Umweltpreis Rheinland-Pfalz 2018, in dessen Mittelpunkt in diesem Jahr herausragende Leistungen aus dem Bereich der Wasserwirtschaft in ihrer ganzen Vielfältigkeit standen.

 „Mit dem Umweltpreis Rheinland-Pfalz zeichnen wir Einsatz und Leistungen aus, die dazu beitragen, in vorbildlicher Weise nachhaltig die ökologischen und ökonomischen Grundlagen der Menschen und ihre sozialen und kulturellen Bedürfnisse jetzt und in Zukunft zu sichern. Der Umweltpreis Rheinland-Pfalz steht jedes Jahr unter einem eigenen Motto. In diesem Jahr lautet es: „Wasser ist Leben“. Und alle drei Gewinnerprojekte machen deutlich, wie viele Facetten dieses Thema hat und dass es Menschen und Projekte in Rheinland-Pfalz gibt, die sich mit viel Engagement und der Übernahme von Verantwortung dem wichtigen Thema Wasser widmen, hob die Ministerin weiter hervor.

Den Umweltpreis Rheinland-Pfalz 2018 erhielten:

- Clean River Project e.V. – „Paddeln und Fotokunst für saubere Flüsse und Meere“
- Stadtwerke Trier, Versorgungs-GmbH – „Optimaler Einsatz erneuerbarer Energie in der Trinkwasserversorgung mithilfe Künstlicher Neuronaler Netze (KNN)“ und die
- Verbandsgemeinde Rhaunen, Ortsgemeinde Rhaunen, Ingenieurteam Günter Retzler, Stadt- und Planungsbüro BBP – „Natur-Sozial-Raum – Rhaunelbach“:

Das Projekt der ökologischen Aufwertung und naturnahe Gewässerrenaturierung des Rhaunelbaches in Verbindung mit der Schaffung eines Kommunikationsraumes auf der Freifläche „In den Mühlenbitzen“ umfasst gleich mehrere Themen: die des Naturschutzes, der Innenentwicklung, des Tourismus und des Hochwasserschutzes. Dazu dient der umgestaltete Raum Schulen und Kindergärten geeignete Bereiche als außerschulischen Lernort und zeichnet sich aus als richtungsweisendes Bürgerprojekt. Bei dem von den ersten Überlegungen, über den Bau bis hin zur nachhaltigen Unterhaltung alle Altersgruppen angesprochen und einbezogen werden und wurden.

Welche Aspekte waren bei der Planung des Natursozialraum am Rhaunelbach besonders wichtig?

- Barrierefreier Zugang
- Wasser ERLEBEN, der Bach ist sozusagen das „Hauptspielgerät“
- Lernen im Freien der Natur
- Bewegung in der Natur und das mitten im Dorf
- Treffpunkt inmitten des Dorfes aber auch in der Natur
- Verbesserung der Gewässerökologie
- Gute Erschließung, Versorgung, Entsorgung
- Wohnmobilstellplätze
- Raum für Begegnungen von Jung und Alt, Einwohner und Besucher

(22.08.2018) Kommunen des Nationalparks treiben Klimaschutz gemeinsam voran

Idar-Oberstein, 16.08.2018: Die Kommunen des Nationalparks Hunsrück-Hochwald haben sich gemeinsam zum Ziel gesetzt, ein Energie- und Klimaschutzmanagement aufzubauen und dauerhaft zu verankern. Dazu haben sie sich zum „Interkommunalen Netzwerk Energie“ (IkoNE) zusammengeschlossen. Beim Netzwerktreffen in der Stadtverwaltung Idar-Oberstein am Donnerstag war auch Umweltministerin Ulrike Höfken zu Gast. Sie informierte sich vor Ort über den Fortschritt der Klimaschutzbemühungen der Kommunen. „Klimaschutz geht uns alle an. Kommunen spielen hier eine besondere Rolle, denn sie wissen, was vor Ort passiert, was möglich ist und mit wem zusammengearbeitet werden kann. Das Interkommunale Netzwerk Energie ist hier definitiv ein Vorbild: Es wurde eine flächendeckende Gebietskulisse aufgebaut, die auch über die Landesgrenze funktioniert. Ein Großteil der Kommunen verfügt zudem über ein eigenes Klimaschutzkonzept. Die Zusammenarbeit bezüglich des kommunalen Energiemanagements ist zukunftsorientiert und konstruktiv – gerade auch für die Vorbildfunktion der Nationalparkregion“, so Höfken. „Hier wurden die richtigen Voraussetzungen geschaffen und gute Ideen umgesetzt. Ich wünsche mir, dass dieses positive Zeichen IKoNE an Strahlkraft gewinnt und über die Region hinaus wahrgenommen wird.“

Netzwerk bringt Kommunen mehrfachen Nutzen

Das Netzwerk startete 2015 mit den Kommunen des Landkreises Birkenfeld. 2016 wurde IkoNE um die Verbandsgemeinden Thalfang und Hermeskeil und den Landkreis St. Wendel erweitert. Damit sind inzwischen alle Kommunen der Nationalparkregion im Netzwerk vertreten. Gemeinsam wollen die Kommunen die Energiewende und den Klimaschutz voranbringen und die Lebensqualität in der Region verbessern. Dazu treffen sich Vertreter der Kommunen drei- bis viermal im Jahr. Immer wieder tauschen sie in Workshops Erfahrungen untereinander aus und erhalten fachliche Unterstützung von der Energieagentur Rheinland-Pfalz. Die Kommunen haben von der Beteiligung im Netzwerk einen mehrfachen Nutzen: Sie profitieren von den bisher gesammelten Erfahrungen anderer Kommunen, sparen dauerhaft Energie sowie Geld ein und senken die CO₂-Emissionen.

Gemeinsame Durchführung der Kampagne „Mein Haus macht mit!“

2017 starteten der Landkreis und die Verbandsgemeinde Birkenfeld sowie die Stadt Idar-Oberstein die Kampagne „Mein Haus macht mit!“. Dabei erhalten die Bürgerinnen und Bürger über zwei Jahre hinweg Informationen zu Energie- und Kosteneinsparmöglichkeiten. Im Landkreis Birkenfeld tauschten 111 Haushalte im Rahmen einer Heizungspumpentausch-Aktion ihre alte Heizungspumpe gegen eine moderne Umwälzpumpe bzw. eine sogenannte Hocheffizienzpumpe. Das Bundesamt für Wirtschaftsförderung und Ausfuhrkontrolle (BAfA) fördert derzeit den Austausch von Heizungspumpen mit 30 Prozent der entstehenden Netto-Rechnungs-Kosten. Dort gingen im Aktionszeitraum wesentlich mehr Förderanträge ein als in vergleichbaren Zeiträumen. Insgesamt erhielten die Bürgerinnen und Bürger während der Aktion 25.000 € Fördermittel und sparen künftig weiterhin Energiekosten ein, da moderne Hocheffizienzpumpen bis zu zehn Mal weniger Strom als alte Heizungspumpen benötigen. 

Aufgrund des Erfolges der Heizungspumpentausch-Aktion beteiligte sich die Verbandsgemeinde Thalfang an den darauf folgenden Aktionen zum hydraulischen Abgleich und der Dämmung der obersten Geschossdecke. Eine weitere gemeinsame Aktion zum Heizungskesseltausch soll folgen.

Veröffentlichung „Masterplan Regionalentwicklung“ für die Nationalparkregion

„Wie soll die Nationalparkregion Hunsrück-Hochwald zukünftig aussehen?“- diese Frage beschäftigte die beteiligten Kommunen. Um Antworten zu finden, diskutierten Expertengruppen sowohl fachlich als auch visionär zu vielfältigen Themenstellungen. Dieser Prozess wurde durch offene Workshops, Konferenzen und Werkstattangebote ergänzt. Bürger, Verantwortliche und Interessierte aus Politik, Unternehmen, Verbänden und Vereinen brachten sich dabei aktiv ein. Im Januar 2018 wurde der Öffentlichkeit der „Masterplan Regionalentwicklung“ vorgestellt. Nun sollen möglichst viele Projekte und Maßnahmen, die im Masterplan enthalten sind, auf den Weg gebracht und umgesetzt werden. So sollen unter anderem der Anteil Erneuerbarer Energien in der Region erhöht und die CO₂-Emissionen gesenkt werden.

Einheitliche Datenerfassung in den kommunalen Liegenschaften

Seit September 2017 wird an den Voraussetzungen für eine einheitliche Datenerfassung der Energieverbräuche in kommunalen Gebäuden der Nationalparkregion gearbeitet. Aktuell wird im Rahmen einer Bachelorarbeit am Umweltcampus Birkenfeld die Zählerstruktur in den öffentlichen Liegenschaften untersucht, damit die Kommunen auf eine digitale Verbrauchserfassung umrüsten können und es zukünftig einen Energiebericht für die Nationalparkregion geben kann.

Ergänzende Informationen:

  • Teilnehmende Kommunen im „Interkommunalen Netzwerk Energie“ (IkoNE) sind die Landkreise Birkenfeld und St. Wendel, die Verbandsgemeinden Baumholder, Birkenfeld, Hermeskeil, Herrstein, Rhaunen, Thalfang sowie die Stadt Idar-Oberstein.

  • Das Netzwerk in der Nationalpark-Region ist Bestandteil des Projektes "100 Energieeffizienz- Kommunen Rheinland-Pfalz" und wird aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und vom Land Rheinland-Pfalz gefördert.

Nähere Informationen zum Projekt „100 Energieeffizienz Kommunen Rheinland-Pfalz“: www.energieagentur.rlp.de/projekte/kommune/100-energieeffizienz-kommunen-rheinland- pfalz

  • Die Energieagentur Rheinland-Pfalz unterstützte in den vergangenen drei Jahren im Rahmen von insgesamt fünf Netzwerken 38 Kommunen in Rheinland-Pfalz bei der Einführung eines Energiemanagements. „Bis 2019 wollen wir in insgesamt 100 Kommunen in Rheinland-Pfalz entsprechende Prozesse und Strukturen schaffen, Werkzeuge für weniger Energieverbrauch bereitstellen und innovative Finanzierungsmodelle vermitteln“ sagt Thomas Pensel, Geschäftsführer Energieagentur Rheinland-Pfalz.

Die Energieagentur Rheinland-Pfalz unterstützt als kompetenter Dienstleister Kommunen und ihre Bürger sowie Unternehmen in Rheinland-Pfalz bei der Umsetzung von Aktivitäten zur Energiewende und zum Klimaschutz. Sie wurde 2012 als Einrichtung des Landes gegründet und informiert unabhängig, produkt- sowie anbieterneutral.

Teilnehmer des »Interkommunalen Netzwerk Energie«

Bildunterschrift: Teilnehmer des „Interkommunalen Netzwerk Energie“ (IkoNE) mit Umweltministerin Ulrike Höfken (Bildmitte)
Bild: Stadtverwaltung Idar-Oberstein

(26.06.2018) Klimawandelfolgen?

„Was wäre denn gewesen, wenn dieses schlimme Unwetter Ende Mai an einem Wochentag stattgefunden hätte“ so die Frage aus der Runde bei der Ortsbürgermeisterbesprechung in Rhaunen nach dem Bericht des stellvertretenden Wehrleiters Mirko Lahm. Über 200 ehrenamtliche Feuerwehrleute waren in der Nacht des 27. Mai im Einsatz. „Solche außergewöhnlichen Einsatzlagen bringen uns an die Grenzen“ erläuterten Wehrleiter Frank Stolz und sein Stellvertreter, Mirko Lahm. Wo aber wären wir ohne die Feuerwehren?
Vollgelaufene Keller, überspülte Brücken, unbeabsichtigte „Dämme“ durch Geschiebe von Ästen, Holz, mitgerissenen Metallteilen – dieses Bild zeigte sich in etlichen Gemeinden der Nationalparkregion. In der Einrichtung der kreuznacher Diakonie, der Asbacher Hütte, mussten die Bewohner evakuiert werden, an anderer Stelle musste der Ölaustritt durch einen umgekippten Öltank eingedämmt werden.

Ortsbürgermeisterdienstbesprechung
Foto: Energieagentur Rheinland-Pfalz

© Energieagentur Rheinland-Pfalz

von links nach rechts Herr Torsten Kram (MUEEF), Herr Werner Theis, Herr Georg Dräger, Herr Ralf Schernikau (MUEEF)

Der Klimawandel ist da!

Die meisten Meteorologen sind sich einig, dass es einen Zusammenhang zwischen extremen Wetterereignissen und der globalen Erwärmung gibt. „Der Klimawandel ist da, jetzt gilt es zu handeln“. Mit diesen Worten leitete Werner Theis über zu den Vorträgen über die beiden Landesprogramme „Aktion blau plus“ und „Aktion grün“. Jetzt ist die Zeit, Vorsorge zu betreiben und damit Schwachstellen, beispielsweise Verrohrungen, zu erkennen und zu beseitigen. Es gilt, das Schadenspotenzial zu reduzieren und die Folgen des Klimawandels abzumildern.

Räumlich eng begrenzte Starkregenereignisse

Ralf Schernikau vom Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten, zeigte auf, dass Starkregenereignisse nicht vorausberechnet werden können, wie das bei Flusshochwässern möglich ist. Zudem sind sie häufig räumlich sehr eng auf einen kleinen Landschaftsteil begrenzt. „Technische Bauwerke wie Regenrückhaltebecken oder auch Retentionsflächen haben Grenzen die durch ein Starkregenereignis überschritten werden“ so Ralf Schernikau. Ganz wichtig ist es, Hochwasserschutzmaßnahmen anhand der Starkregengefährdungskarten zu definieren und umzusetzen. Beispielsweise könnten oberhalb von Ortschaften sogenannte Schwimmstoff- und Geschieberückhaltevorrichtungen eingebaut oder in der Bauleitplanung auch Notwasserwege mitgedacht werden. Die Erstellung von örtlichen Hochwasserschutzkonzepten kann jetzt bis zu 90 % aus der Förderrichtlinie der Wasserwirtschaftsverwaltung unterstützt werden. Für alle Kommunen in Rheinland-Pfalz stehen Gelder zur Verfügung. Weitere Informationen dazu: https://ibh.rlp-umwelt.de/servlet/is/8580/
Für Maßnahmenumsetzungen aus dem Konzept gibt es Fördermöglichkeiten aus der „Aktion Blau plus“: http://www.aktion-blau-plus.rlp.de/servlet/is/8380/

Schwerpunkt Gewässerschutz

Dieser zehnte Schwerpunkt der „Aktion Grün“ des Landes schlägt den Bogen zur „Aktion Blau plus“, die miteinander kombiniert werden können.
Torsten Kram vom Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten erläuterte, dass auch bei uns ein starker Rückgang der Arten zu beobachten ist. 60 % der Wildbienen sind gefährdet und damit verschwinden die Bestäuber, die auch für die Nahrungsmittelproduktion von großer Bedeutung ist. In der Biodiversitätsstrategie des Landes ist Naturschutz in verschiedenen Aspekten verankert, darunter die Durchlässigkeit der Gewässer.
Die Förderrichtlinie ist derzeit noch in Überarbeitung daher empfiehlt es sich, eine Skizze und den Kostenplan zur Abstimmung einzureichen. Es muss ein inhaltlicher Bezug zu den Zielen und Maßnahmen der Biodiversitätsstrategie des Landes gegeben sein. Übertragbare Modellvorhaben können eine Förderung bis zu 80 % erhalten. Weitere Informationen: https://mueef.rlp.de/de/themen/naturschutz/aktion-gruen/

(27.04.2018) Nationalparkverbandsgemeinde Rhaunen begleitet Kinderklimaschutzkonferenz mit Schülern

Nationalparkverbandsgemeinde begleitet Klima

4.Klassen der Grundschule "Idarwald" thematisieren den Klimawandel

An der Grundschule „Idarwald“ richtete die Nationalparkverbandsgemeinde Rhaunen in Kooperation mit dem Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) Mitte April Projekttage zum Thema Klimaschutz und Energiesparen aus. Unterstützt vom Projektmaskottchen Kuno, einem Eisbären, sollten die Kinder das Menschheitsproblem globale Erderwärmung und vor allem deren Folgen besser verstehen lernen. Ziel war es, die Mädchen und Jungen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Energie und natürlichen Ressourcen zu sensibilisieren.

Was Klimawandel bedeutet und was jeder einzelne dagegen tun kann, erlebten die beteiligten Viertklässler anhand verschiedener Experimente. Mit Haushaltsmitteln und PET-Flaschen wurde die Bildung von CO2 nachgestellt, mit Fotos einer Wärmebildkamera wurde das Thema Energieeffizienz von Gebäuden vermittelt. Mit sogenannten Fingerkochern wurde die Kraft der Sonnenenergie spürbar gemacht. Auch das Thema E-Mobilität kam durch ein Elektrofahrzeug vor Ort nicht zu kurz und wurde durch die Kinder neugierig begutachtet. Natürlich durfte auch ein aufschlussreicher Theorieteil mit einigen Ratespielen nicht zu kurz kommen. „Ich war erstaunt über das umfangreiche Grundwissen der Kinder zum Thema Klimaschutz. Was mir besonders in Gedanken geblieben ist waren die Antworten der Kinder auf die Frage, wo denn der Strom herkommt. Klar, die Antwort `Steckdose` fiel als erstes, aber dann kamen Antworten wie Windkraft, Solarenergie und Wasserkraft. Erst mit Hilfestellung kamen die Kinder auf Begriffe wie Atomkraft oder Kohlekraftwerke. Das hat mich doch sehr gefreut“, weiß Klimawandelmanager Christoph Benkendorff zu berichten. Das macht doch schon deutlich das kommende Generationen mit einem anderen Bewusstsein zum Thema Energiegewinnung und Ressourcennutzung groß werden.  Für Ihre tatkräftige Mitarbeit wurden die Kinder am Ende des Tages als „Klimaschützer“ Ihrer Schule ausgezeichnet und wurden dazu angehalten Ihre Erfahrungen weiter zu tragen.

„Die Resonanz der Kinder war durchweg positiv. Natürlich war Ihnen der Theorieteil zu lang. Aber ich bin sehr froh das wir der Schule durch das EU-Projekt Zenapa dieses Bildungsangebot anbieten konnten“, so Benkendorff. Auch die Resonanz der Lehrerschaft war durchweg positiv und man war sich schnell einig eine jährliche Kinderklimaschutzkonferenz  abzuhalten.

Umweltbildung, insbesondere die Themen Klimaschutz und Energie, in den Schulbetrieb zu integrieren, ist eine wichtige Aufgabe des Projektes "LIFE-IP ZENAPA - Zero Emission Nature Protection Areas". Zwölf Partner mit Nationalparks, Biosphärenreservaten und Naturparken aus Deutschland und Luxemburg beteiligen sich am Projekt, mit der Nationalparkverbandsgemeinde Rhaunen als Modellkommune. Kindgerechte Vermittlung soll demnach gewährleisten, dass insbesondere Energiesparmaßnahmen in der Schule und auch zu Hause schnell zur täglichen Routine werden.

Ziel des ZENAPA-Projektes ist die CO2-Neutralität der beteiligten Großschutzgebiete. So sollen Synergien zwischen Klima- und Artenschutz entwickelt und gestärkt werden. Die enge Zusammenarbeit mit den Akteuren aus Wirtschaft und Kommunen zählt zu den Arbeitsschwerpunkten der eigens in den Verwaltungen eingesetzten Klimawandelmanager.

(13.04.2018) Veranstaltungsreihe „Energieeinsparung in der Nationalparkverbandsgemeinde Rhaunen“ startet im Mai 2018

Foto Veranstaltungsreihe Energieeinsparung
Foto Veranstaltungsreihe Energieeinsparung

Die Nationalparkverbandsgemeinde Rhaunen lädt in Kooperation mit der Energieagentur Rheinland-Pfalz und der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz alle Bürgerinnen und Bürger zu vier Veranstaltungen rund um die Themen Energieeinsparung und Klimaschutz ein.

Die Veranstaltungsreihe startet am Dienstag, den 08. Mai 2018 mit dem Thema: „Fotovoltaikanlagen- Solarstrom vom eigenen Dach“ in der Nationalparkverbandsgemeindeverwaltung, Zum Idar 23; 55624 Rhaunen. Die Veranstaltung beginnt um 18:30 Uhr und wird neben Informationen zu Technik und Betrieb einer Photovoltaikanlage auch entsprechende Fördermöglichkeiten aufzeigen. Die Auftaktveranstaltung ist wie alle folgenden Veranstaltungen kostenfrei.

„Wenn wir für den Klimaschutz und gegen den Klimawandel etwas unternehmen wollen, müssen wir bei uns selber anfangen. Deshalb wollen wir in dieser Veranstaltungsreihe die Immobilien der privaten Haushalte in den Mittelpunkt stellen und deren Möglichkeiten, durch energiebewusstes Handeln nicht nur den eigenen Geldbeutel zu schonen sondern auch zum Umwelt- und Klimaschutz beizutragen“ so der Beauftragte der Nationalparkverbandsgemeinde Rhaunen Georg Dräger. „Jeder, auch noch so kleine Beitrag zählt, sei es bei der Beleuchtung, dem Einbau einer effizienten Heizungspumpe bis hin zur eigenen Photovoltaikanlage“ weiß Christoph Benkendorff zu ergänzen. Der Klimaschutzmanager freue sich schon auf Fragen und Erfahrungen der Teilnehmer für den gemeinsamen Austausch.

Aus organisatorischen Gründen wird um eine vorherige Anmeldung beim Klimaschutzmanager Christoph Benkendorff unter 06544-181-77 oder per Mail an christoph.benkendorff@vg-rhaunen.de gebeten.

Die nächsten Veranstaltungen aus der Reihe finden statt am:

-   Dienstag, 05.Juni 2018 18:30 Uhr zum Thema „Hitzeschutz - Wärmedämmung hilft auch im Sommer“

-   Dienstag, 21. August 2018 18:30 Uhr zum Thema „Solarthermie- Sonnenenergie für Heizung und
    Warmwasser“

-   Dienstag, 11. September 18:30 Uhr zum Thema „Heizungsanlagen-welche Heizungstechnik passt zu mir?“

(28.03.2018) Energieberatung der Verbraucherzentrale: Rhaunen mit im Boot

Die Nationalparkverbandsgemeinde Rhaunen bietet ab Mai in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz persönliche Energieberatung an. Die Beratung richtet sich an Privathaushalte und ist kostenlos.

Energiesparen ist ein wichtiger Baustein für die Energiewende und bringt auch für die Hausbesitzer viele Vorteile. „Verbraucher stehen jedoch einem riesigen Angebot von Dienstleistungen und vielen technischen Neuerungen gegenüber“ erläutert Carmen Strüh, Regionalmanagerin der Verbraucherzentrale. Dabei werden oft Produkte angeboten, die zwar teuer sind, aber nicht immer die beste Lösung für das Haus darstellen. „Unsere Energieberater geben Entscheidungshilfen, die nicht von Verkaufsinteressen geleitet sind. In einem persönlichen Gespräch beraten sie zu allen Fragen rund ums Energiesparen, zur Sanierung älterer Gebäude und zum Bauen energieeffizienter Neubauten.“ Strüh freut sich, dass auch Rhaunen nun zum Pool von rheinland-pfalzweit mehr als 70 Energieberatungsstellen der Verbraucherzentrale zählt, in denen die Förderung durch Bund und Land eine kostenlose Beratung ermöglicht.

„Wir freuen uns, dass dieses wichtige und sinnvolle Angebot der Verbraucherzentrale nun auch direkt vor Ort für die Bürgerinnen und Bürger der Nationalparkverbandsgemeinde Rhaunen zur Verfügung steht. Es ist eine hervorragende Ergänzung unseren umfangreichen Klimaschutzaktivitäten in der Region“, erklärt Klimaschutzmanager Christoph Benkendorff zur Eröffnung. „Eine qualifizierte und unabhängige Beratung ist die notwendige Voraussetzung dafür, dass die optimalen Energiesparpotenziale und Fördermöglichkeiten gefunden werden um dadurch dauerhaft die Betriebskosten zu verringern.“

Foto Einrichtung Sprechtag Verbraucherzentrale
Foto Einrichtung Sprechtag Verbraucherzentrale

Künftig wird die Architektin und Energieberaterin Elisabeth Foit jeden 1. Montag im Monat interessierten Verbraucherinnen und Verbrauchern aufzeigen, wie sie am effektivsten Energie einsparen können. Sie hilft beispielsweise Hausbesitzern, vorliegende Angebote vor einer Erneuerung der Heizungsanlage zu bewerten. Zudem gibt sie Tipps zum Dämmen von Rohrleitungen und zum richtigen Einstellen der Regelung. Wer eine nachträgliche Wärmedämmung im Altbau plant, erfährt, welche Dämmdicke optimal ist, worauf bei der Dämmstoffwahl zu achten ist und wann Folien zum Feuchteschutz angebracht werden müssen. Ob sich eine Solaranlage lohnt und wie die Einbindung in die Warmwasserversorgung am besten erfolgt, kann ebenfalls in der Beratung ausführlich diskutiert werden. Die Energieberaterin erklärt auch, wie Schimmel in Haus oder Wohnung vermieden werden kann und vorhandene Schäden am besten saniert werden.

Die Energieberatung findet jeden 1. Montag im Monat von 13:30 bis 16:30 Uhr nach Terminvereinbarung in der Verbandsgemeindeverwaltung Rhaunen, Zum Idar 21 und 23 statt. Einen Termin erhalten Sie unter der Nummer (06544) 181 31 oder über die landesweite Energiehotline der Verbraucherzentrale unter 0800 60 75 600 (kostenfrei aus allen Netzen).

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