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Energiewende - Mein Haus macht mit

Energiewende mein Haus macht mit

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Wie kann man effektiv Strom sparen und seine Heizkosten reduzieren?

Welche Fördermöglichkeiten und gesetzlichen Anforderungen gibt es und welche Möglichkeiten hat der Bürger, sich über solche Themen zu informieren?

Gemeinsam mit dem interkommunalen Netzwerk Energie (IkoNE) wurde die Kampagne „Energiewende- mein Haus macht mit“ ins Leben gerufen, die sich genau mit diesen Fragestellungen beschäftigt.

Modul I:

Im Rahmen des ersten Moduls „Die Alte muss raus“ (Pumpentausch) können Bürgerinnen und Bürger durch den Einbau von modernen, hocheffizienten Heizungs – und/oder Warmwasserzirkulationspumpen ohne großen baulichen Aufwand bis zu 90 Prozent des benötigten Stroms für die Pumpen einsparen.

Der „Pumpentausch“ gilt für den Zeitraum 01.April 2017 und dem 30. September 2017 und wird im ganzen Nationalparklandkreis Birkenfeld durchgeführt.

Dabei können 30 Prozent der Gesamtnettokosten für den Austausch der Pumpen vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) übernommen werden.

Die Beantragung der Förderung erfolgt über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), mit einer vorherigen Registrierung.

Die Kampagne ist eine gemeinsames Projekt des Landkreises Birkenfeld, der Kommunen und der Stadt Idar-Oberstein. Unterstützt wird die Kampagne durch die Verbraucherzentrale und der Energieagentur RLP.

Die Informationskampagne für private Haushalte mit den vier Modulen im Überblick:

Pumpentausch, hydraulischer Abgleich, Dämmung der obersten Geschossdecke und der Heizkesseltausch.

Ein Gewinnspiel für das erste Modul „die Alte muss raus“, bei dem Sie den kompletten Rechnungsbetrag erstattet bekommen können, gibt es zusätzlich.

Mache Sie mit, es lohnt sich!

Broschüren als PDF:

Energiewende - Mein Haus macht mit - Modul 1 «Die Alte muss raus« [PDF: 2,6 MB]

 

Modul II:

Der Hydraulische Abgleich

Die Hydraulik ist die Lehre vom Strömungsverhalten von Flüssigkeiten. Da sich in einem Heizungssystem meist das Medium Wasser als Energieträger befindet, besteht mit einem Hydraulischen Abgleich die Möglichkeit, das Strömungsverhalten vom Heizungswasser in der Heizung zu verbessern. Dieser Optimierungsvorgang wird „Hydraulischer Abgleich“ genannt.

Bei vielen Heizungsanlagen gelangt in einige Heizkörper zu wenig und in andere zu viel Heizwasser. Die Folge: Die unterversorgten Heizkörper und Zimmer brauchen sehr lange bis sie warm werden. Die anderen Heizkörper und die Räume werden hingegen zu warm. Insgesamt ist das Heizungswasser zu heiß und führt zu unnötigen Energieverlusten bei schlechtem Wärmekomfort in den Räumen.

Der hydraulische Abgleich sorgt dafür, dass immer die tatsächlich benötigte Wassermenge in die Heizkörper oder Fußbodenheizung der Wohnräume transportiert wird.

Dabei wird die Anlage durch richtige Voreinstellung der Heizkörper- bzw. Regelventile so reguliert, dass die richtigen Mengen Heizwasser in jeden Heizkörper gelangen. Je nach Ausgangssituation können dafür neue voreinstellbare Thermostatventile oder sogenannte Strangregulierungsventile notwendig sein.

Besonders in besser gedämmten Häusern kann durch einen hydraulischen Abgleich viel Energie gespart werden: im Schnitt sind es 2 l Heizöl bzw. 20 kWh Gas pro Quadratmeter und Jahr.

Vorteile:

  • Ø alle Räume im Haus werden gleichmäßig warm
  • Ø der Heizkessel läuft auf einer niedrigeren Stufe und es wird so Energie gespart
  • Ø störende Geräusche wie das Rauschen der Heizungsrohre verschwinden
  • Ø die Heizungsumwälzpumpe muss weniger Energie aufwenden

In Verbindung mit dem Hydraulischen Abgleich können zusätzliche Investitionen und Optimierungsmaßnahmen an bestehenden Anlagen gefördert werden. Das Förderprogramm läuft seit dem 1. August 2016.

Förderfähige Investitionen bezüglich Modul 1 und Modul 2 sind hierbei:

  • Ø der Austausch von Heizungs-Umwälzpumpen und Warmwasser-Zirkulationspumpen durch hocheffiziente Umwälzpumpen und Warmwasser-Zirkulationspumpen - Einschließlich der Kosten für den fachgerechten Einbau und direkt mit der Maßnahme verbundenen Materialkosten
  • Ø die Heizungsoptimierung durch einen Hydraulischen Abgleich bei bestehenden Heizsystemen

Antragsberechtigt sind private Haushalte, Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften und kommunale Zweckverbände sowie Vereine, Stiftungen, gemeinnützige Organisationen oder Genossenschaften.

Die Förderung erfolgt über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)Weitere Informationen sowie den Ablauf des Antragsverfahrens können über den Link: http://www.bafa.de/DE/Energie/Energieeffizienz/Heizungsoptimierung abgerufen werden.

Die Förderung beträgt 30 % der Nettoinvestitionskosten für Leistungen, jedoch max. 25.000 Euro pro Standort. Profitieren kann nur, wer sich vor dem Pumpentausch beim BAFA registriert.

Der Heizungspumpentausch und der Hydraulische Abgleich sind zwei wichtige Bausteine zur Optimierung der Heizungsanlage. Nähere Informationen zu der Kampagne „Energiewende, mein Haus macht mit". Erfahren Sie über das Interkommunale Netzwerk Energie (IKoNE) unter dem Link: www.mein-haus-macht-mit.de/ -

Energiewende - Mein Haus macht mit - Modul 2 - «Gleiches Recht für alle« [PDF: 2,4 MB]

Weitere Informationen finden Sie unter www.Mein-Haus-macht-mit.de

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