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Namensänderungen

Zuständige Behörde:

Ansprechpartner

Thorsten Hofrath
Standesamt, Wahlen
Telefon (06544) 181-35
Fax (06544) 181-43
Symbol E-Mail E-Mail oder Kontaktformular
Raum Raum Nr. 4 (Hauptgebäude)
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Namensänderungen

Allgemeine Information:

Zuständigkeit öffentlich-rechtliche Namensänderung
Anträge auf Namensänderung (Vor- und Familiennamen) können Sie bei uns stellen, wenn Sie in der Verbandsgemeinde Rhaunen wohnen.

Änderung des Familiennamens (§ 3 NamÄndG)
In der Praxis kommen folgende Fallgruppen häufig vor (nicht abschließend):

  • Sammelnamen sind Familiennamen mit Verwechslungsgefahr (beispielsweise Maier, Müller, Schmidt)
  • Familiennamen, die anstößig oder lächerlich klingen oder die zu unangemessenen oder frivolen Wortspielen Anlass geben
  • Schwierigkeiten in Schreibweise und Aussprache, die über das Normalmaß hinausgehende Behinderungen zeitigen
  • Probleme durch abweichende Schreibweisen von Familiennamen mit "ss" oder "ß" oder von Familiennamen mit Umlauten wie "ae", "oe" usw., die zu erheblichen Behinderungen führen.
  • Beseitigung von Besonderheiten ausländischen Namensrechts, die im Inland hinderlich sind (geschlechtsbezogene Namensendungen, Wegfall von diakritischen Zeichen u. ä.)
  • Pflegekinder (Namen der Pflegeeltern)
  • „Scheidungshalbwaisen“ (Mutter ist nach Scheidung vom Kindesvater zum Geburtnamen zurückgekehrt)
  • Gutgläubige falsche Namensführung
  • Vorliegen von psychischen Problemen in Zusammenhang mit Familiennamen (unter Vorlage einer entsprechenden ärztlichen Bescheinigung durch Psychologen oder Psychiater)

Bei der Auswahl des neuen Familiennamens sind Sie nicht völlig frei. So darf der neue Familienname nicht bereits den Keim neuerlicher Schwierigkeiten in sich tragen, sei es weil es sich um einen Sammelnamen handelt oder weil er wie der bisherige Name schwierig zu schreiben und/oder zu sprechen ist. Bei Schwierigkeiten in der Schreibweise und Aussprache wird in der Regel die Änderung der Namensschreibweise ausreichen. Besondere Beschränkungen gibt es im Übrigen bei der Gewährung von Doppelnamen und Familiennamen mit einer früheren Adelsbezeichnung.

Änderung des Vornamens (§§ 3,11 NamÄndG)
In der Praxis kommen folgende Fallgruppen häufig vor (nicht abschließend):

  • Beseitigung von Besonderheiten ausländischen Namensrechts, die im Inland hinderlich sind (Vatersnamen, Wegfall von diakritischen Zeichen u. ä.)
  • Vornamen, die anstößig oder lächerlich klingen oder die zu unangemessenen oder frivolen Wortspielen Anlass geben
  • Schwierigkeiten in Schreibweise und Aussprache, die über das Normalmaß hinausgehende Behinderungen zeitigen
  • Übertritt zu anderer Glaubensgemeinschaft
  • Gutgläubige falsche Namensführung
  • Vorliegen von psychischen Problemen in Zusammenhang mit Vornamen (unter Vorlage einer entsprechenden ärztlichen Bescheinigung durch Psychologen oder Psychiater)

Keine Änderung im Sinn des Namensänderungsgesetzes ist die Änderung des Rufnamens, den es im rechtlichen Sinn nicht gibt. Unter mehreren beigelegten Vornamen steht es dem Namensträger frei, welchen er als Rufnamen gebrauchen will.

Unterlagen (nicht abschließend)

  • gültiger amtlicher Lichtbildausweis
  • Meldebescheinigung aus neuster Zeit
  • Personenstandsurkunden aus neuerer Zeit zum Nachweis der derzeitigen Namensführung (Ablichtung Geburtsregister, Ablichtung Eheregister (ehem. Familienbuch)
  • Führungszeugnis (für Personen ab dem 14. Lebensjahr)
  • Nachweise über Behinderungen durch die derzeitige Namensführung
  • ärztliches Attest bei namensbezogenen seelischen Belastungslagen
  • Einkommensnachweise

Verfahren
Nachdem Sie den Antrag gestellt haben, hören wir das Zentralschuldnerverzeichnis beim Amtsgericht Idar-Oberstein, die zuständige Polizeidienststelle u. a. Stellen zu dem Vorhaben an (Dauer ca. 3-4 Wochen). Sobald bei uns alle notwendigen entscheidungserheblichen Nachweise vorliegen, können wir eine Entscheidung treffen.
Wenn wir Ihrem Antrag entsprechen können, stellen wir Ihnen über die erfolgte Namensänderung eine Urkunde aus, die Grundlage für die Neuausstellung aller weiterer behördlicher Dokumente ist (Personalausweis, Reisepass, Führerschein, Fahrzeugschein, usw.). Darüber hinaus sollten Sie alle anderen Behörden und privaten Institutionen, mit denen Sie in regelmäßigem Kontakt stehen, von der Änderung informieren.
Sofern wir im Lauf des Verfahrens erkennen, dass Ihr Antrag nur geringe Erfolgsaussichten hat, empfehlen wir Ihnen, den Antrag aus Kostenersparnisgründen zurückzuziehen. Wenn wir Ihren Antrag ablehnen müssen, stellen wir Ihnen einen rechtsmittelfähigen
Bescheid förmlich zu. Die Gebühren zur Ablehnung betragen die Hälfte der ursprünglichen Gebühr. Gegen den Bescheid steht Ihnen die Möglichkeit der Einlegung des Widerspruchs (Rechtsbehelf) zur Überprüfung der Entscheidung offen.

Gebühren
Die Gebühr für die Änderung eines Familiennamens beträgt 2,50 Euro bis 1.022,-- Euro, die Gebühr für die Änderung eines Vornamens 2,50 Euro bis 255,-- Euro. Wird ein Antrag zurückgezogen oder abgelehnt wird 1/10 bis 1/2 dieser Gebühr erhoben.
Die Höhe der Gebühr im Einzelfall ergibt sich aus dem mit der Amtshandlung verbundenen Verwaltungsaufwand und der Bedeutung, dem wirtschaftlichen Wert oder dem sonstigen Nutzen der Namensänderung für den Antragsteller. Falls eine Ermäßigung der Gebühr beansprucht wird, sind Nachweise über die Einkommensverhältnisse vorzulegen.

Schatten