Hilfsnavigation

Band lebens- und liebenswert
Headfoto Nebel

Was erledige ich wo?

A B CD E F G H IJ K L M N O P QR S T U V W XYZAlle
 

Hunde, Kampfhunde

Zuständige Behörde:

Ansprechpartner

Claudia Jörg
Sozialhilfe, Grundsicherung, Gewerbeamt, Ordnungsamt, Internet
Telefon (06544) 181-23
Fax (06544) 181-21
Symbol E-Mail E-Mail oder Kontaktformular
Raum Raum Nr. 10 (Hauptgebäude)
Ins Adressbuch exportieren

Hunde, Kampfhunde

Allgemeine Information:

Immer wieder kommt es bei dem Thema „Hunde“ zu Spannungen. Deshalb werden alle Hundehalter gebeten, einige im Grunde selbstverständliche „Spielregeln“ zu beachten und somit zu einem guten Miteinander von Hundehaltern und Mitbürgern oder Mitbürgerinnen beizutragen, die keinen „Vierbeiner“ haben. So sollten Hunde innerorts angeleint werden und sich Hunde stets im Einwirkungsbereich des Hundeführers befinden, auch wenn dazu keine generelle Verpflichtung besteht.

Viel unnötigen Ärger verursachen auch immer wieder die „Hinterlassenschaften“ von Hunden. In diesem Zusammenhang weisen wir darauf hin, dass die Hinterlassenschaft von Hunden nach dem Abfallbeseitigungsgesetz sofort zu beseitigen sind. Wer erwischt wird, muss mit einer Geldbuße rechnen.

Ein besonders emotionsgeladenes Thema sind „Kampfhunde“, also gefährliche Hunde. Hier hat die jüngste öffentliche Diskussion und die unterschiedliche Regelungen in den einzelnen Bundesländern zu einigen Fragen und Unsicherheiten geführt. Hierzu die wichtigsten Bestimmungen des Landesgesetzes über gefährliche Hunde (LHundG) vom 22.12.2004 (GVBl. S. 576).

Als gefährlich im Sinne der Verordnung gelten Hunde der Rassen Pit Bull Terrier, American Staffordshire Terrier und Staffordshire Bullterrier sowie alle von einer dieser Rassen abstammenden Hunde.

Darüber hinaus gelten als gefährlich im Sinne der Verordnung Hunde, die sich als bissig erwiesen, Wild oder Vieh gehetzt bzw. gerissen, Menschen in drohender Weise angesprungen oder eine übermäßige Angriffslust entwickelt haben.

Für gefährliche Hunde gilt nach dem Gesetz Leinen- und Maulkorbzwang. Sie dürfen nur von Personen ausgeführt werden, die dazu in der Lage sind, den Hund sicher an der Leine zu führen.

Wer einen gefährlichen Hund halten will, braucht dazu die Erlaubnis des zuständigen Ordnungsamtes. Sie wird unter bestimmten Voraussetzungen erteilt. So muss der Halter mindestens 18 Jahre alt sein, ein berechtigtes Interesse an der Haltung haben und die erforderliche Sachkunde und Zuverlässigkeit besitzen, sowie eine Haftpflichtversicherung nachweisen. Zudem müssen die Hunde von einem Tierarzt mit einem elektronisch lesbaren Chip dauerhaft und unverwechselbar gekennzeichnet werden.

 

Verfügbare Formulare

Icon Formular Gefährliche Hunde - Merkblatt  | PDF, 17 KB
Schatten