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Ausbildung, Dienst und Ausrüstung der Feuerwehr

Ausbildung & Dienst

Der größte Teil der Feuerwehrausbildung erfolgt, vor allem für Berufsfeuerwehren und die Kader der freiwilligen Feuerwehren, in so genannten Feuerwehrschulen.

Dabei wird in Deutschland zum Teil auf die Standortschulung zurückgegriffen, in der die Grundtätigkeiten, Ausrüstung (nach DIN) und Begrifflichkeiten in der Feuerwehr erläutert werden, bevor man die weiterführende Ausbildung auf Kreis- oder Landesebene erfährt. Zur einheitlichen Ausbildung werden die Feuerwehr-Dienstvorschriften (FwDV) zu Grunde gelegt.

Zur Ausbildung zugelassen wird nur, wer dazu körperlich und geistig geeignet ist. Bei freiwilligen Feuerwehren erfolgt die Eignungsbestätigung in der Regel durch ärztliche Atteste.

Durch die verstärkte Technisierung der gesamten Gesellschaft ist die Art der Einsätze wesentlich komplizierter geworden. So werden immer mehr Spezialisten und Berater benötigt. Aus diesem Grund bilden sich in manchen Feuerwehren Schwerpunkte heraus, wie zum Beispiel im Chemiebereich oder im Strahlenschutz. Diese Feuerwehren können andere mit Fachleuten unterstützen.

Der aktive Dienst kann mit 16 Jahren beginnen. Da der Dienst körperlich sehr viel abverlangt, gibt es auch bei Freiwilligen ein Höchstalter. Der Feuerwehrdienst endet mit Vollendung des 63. Lebensjahres.

Der Übungsbetrieb ist nicht leicht durchzuführen, da die Übungssituationen möglichst realistisch sein sollen und es nicht einfach möglich ist Übungsobjekte anzuzünden oder Fahrzeuge zu zerschneiden. Noch schwieriger wird es, wenn es um Menschenrettung geht. So bleibt jede Übung nur ein Trockentraining, das den Feuerwehrleuten in Fleisch und Blut übergehen muss, um im Ernstfall richtig entscheiden zu können.

Da auch sehr viel theoretisches und rechtliches Wissen abverlangt wird, finden zusätzlich zu den zahlreichen praktischen Übungen auch theoretische Unterrichtseinheiten statt, in der Regel während der kalten Jahreszeit.

Um in den einfachen Handgriffen sattelfest zu werden, werden regelmäßig Feuerwehrleistungsbewerbe durchgeführt, die schon nahe dem Leistungssport liegen. Sie werden bis zu Weltmeisterschaften durchgeführt.

Ausrüstung

Zur Erfüllung der ihr übertragenen Aufgaben verfügt die Feuerwehr in der Neuzeit über eine Vielzahl von technischem Gerät, dies umfasst neben den Feuerwehrfahrzeugen auch deren Beladung und die persönliche Ausrüstung eines jeden Feuerwehrmannes/frau, die in einer so genannten Feuerwache untergebracht sind. Sie dient dazu, vor Gefahren des Feuerwehrdienstes bei Ausbildung, Übung und Einsatz zu schützen. Sie besteht aus einem Feuerwehrschutzanzug, einem Schutzhelm, Handschuhen und Sicherheitsschuhen.

Darüber hinaus kommen bei der Feuerwehr auch Kommunikationssysteme, wie das BOS-Funksystem und Technik zur Alarmierung der Feuerwehrangehörigen zum Einsatz.

Die Ausrüstung der Feuerwehr ist speziell für die hohen Anforderungen der Feuerwehr hergestelltes Gerät und Werkzeug. Es wird in den meisten Fällen mit Feuerwehrfahrzeugen zum Einsatzort gebracht bzw. von jedem Feuerwehrmann getragen.

Vereinfacht lässt sich die Feuerwehrausrüstung in Gerät zur Brandbekämpfung und Gerät zur Technischen Hilfeleistung einteilen.

Ausrüstung zur Brandbekämpfung
Um eine Brandbekämpfung mit Löschmitteln durchzuführen muss die Feuerwehr eine Wasserversorgung aufbauen. Spezielle Pumpen drücken dann Löschmittel wie zum Beispiel Wasser durch ausgelegte Schläuche zum Brand. Dort wird das Wasser durch wasserführende Armaturen wie Strahlrohre abgegeben und der Brand bekämpft.

Ausrüstung zur Technischen Hilfeleistung
  • Tragbare Leitern
  • Hydraulisches Rettungsgerät wie Spreizer, Schere und Zylinder
  • Ölbindemittel, Gefahrstoffpumpen, spezielle Auffangbehälter zum Umweltschutz
Schatten