Hilfsnavigation

Band lebens- und liebenswert
Headfoto Orgel

14: Kirche Hottenbach

14.1, Kirche Hottenbach

Die Kirche in Hottenbach wird seit dem 13. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Der Chorturm ist noch im Original erhalten. Das ebenfalls mittelalterliche Kirchenschiff wurde im Jahre 1903 unter teilweiser Verwendung der alten Bausubstanz durch einen Neubau ersetzt. Von der urspünglichen Ausstattung wurden u. a. der spätgotische Taufstein, die Empore (1601), die Kanzel (1700) und die STUMM-Orgel (1773) wieder verwendet.

14.2 Fresken

Im ehemaligen Chorturm wurden 1972 mittelalterliche Fresken, die vermutlich sogar aus der Zeit der Erbauung des Turmes stammen, aufwendig restauriert.

14.3, STUMM-Orgel Hottenbach
Foto: Stumm-Orgel-Verein

Die STUMM-Orgel

Die Orgel erbaute Johann Michael STUMM im Jahr 1737. Im Jahr 1904 wurde das Instrument von der Firma Gustav STUMM (Kirn) umgebaut und erweitert. Nach der im Jahr 1973 erfolgten Renovierung des Werkes durch die Firma Oberlinger (Windesheim) wurde 1989 die Orgel von der Firma Weimbs (Hellenthal) nach- und umintoniert.

Schlüssel für die Kirche:
Pfarrer Erik Zimmermann, (gegenüber der Kirche)

Hören Sie hierzu die Einspielungen Nr. 20 + 21.

Die Original-Quittung befindet sich im Hottenbacher Pfarrarchiv.
14.4 Quittung


Der Text lautet:
Daß Hr. Schuldeiß Petter Schneyter undt Hr.
Schuldeiß Bernhart Groß von Hottenbach
mir zu unden gemeltem dato die völige
Auszahlung wegen restierendem Orgelgeldt
midt 72 Glt. 35 Ptrmeng. sage siebendzig zwey Fl.
rheinisch 35 Ptrmg. wohl undt richtig gethan undt
zahlt haben bescheine ich midt meiner eygenen
Handt Raunen Sulzbach d. 28 t. May 1737
J.M. Stum

Die Groß- und Kleinschreibung habe ich der heutigen Schreibweise angepasst. Die Währungseinheiten sind Gulden und Petermännchen. Die Abkürzung am Ende der 5. Zeile scheint Fl(orin) zu heißen. Jedenfalls geht es um rheinische Gulden (floreni rheni). Für 72 Gulden bekam man damals etwa 3 Kühe.

Erik Zimmermann, Pfarrer


Römischer Viergötterstein

1903 wurde u.a. ein römischer Viergötterstein mit den Reliefdarstellungen der Gottheiten Merkur, Juno, Minerva und Herkules freigelegt. Diese Steine bildeten den rechteckigen Sockel einer sogenannten Jupitergigantensäule (Sockel, geschuppter Säulenschaft, korinthisches Kapitell, vollplastisches Reiterbild). Der „römische Viergötterstein ist eine Station des 100 km langen SIRONA-Weges, auf den Spuren der keltisch-römischen Quellgöttin Sirona durch das Hunsrück-Naheland (Info-Tafel vor der Kirche)

Pfarrer-Albert-Hackenberg-Platz

Auf dem neu gestalteten Dorfplatz gibt es u.a. ausreichend Parkplätze, Möglichkeiten zum Verweilen, einen Kinderspielplatz, einen historischen „Backes“ (Backhaus), eine Boulbahn und InformationsTafeln zur Region und zur Geschichte des Ortes.
Namensgeber des Platzes ist Albert Hackenberg, der nicht nur Pfarrer in Hottenbach (1879 bis zu seinem Tode 1912) war, sondern auch Abgeordneter im Preußischen Landtag, Kirchenpolitiker und Dichter. Ein besonderes Anliegen war ihm u.a. die Erschließung des Hunsrücks durch die Eisenbahn, für die er sich im Landtag in Berlin wiederholt einsetzte.

 

Das GlasAtelier Beate Kuchs (Hauptstraße 27) freut sich über Ihren Besuch. Anmeldung empfohlen, Tel. 06785/17290 (www.glasatelier-kuchs.de)

Einkehrmöglichkeiten:

  • Gasthaus Dahlheimer, Ringstraße 16, Tel. 06785/7466, Öffnungszeiten: ab 11.00 – 14.00 Uhr, ab 18.00 Uhr (weitere auf Anfrage), Ruhetag: Mittwoch, e-mail: weiskopf.dahlheimer@t-online.de, www.kaff-hottenbach.de
  • Gasthaus Faust, Ringstraße 19 , Tel. 06785/94094– Öffnungszeiten: Die. – So. ab 18.00 Uhr (Essen auf Vorbestellung), weitere auf Anfrage, Ruhetag: Montag

Einkaufsmöglichkeiten

DER LADEN, Bäckerei und Lebensmittel, Ringstraße 35, Öffnungszeiten: Mo. – Mi. 6.15 – 12.30 Uhr, Do. und Fr. 6.15 – 12.00 + 15.00 – 18.00 Uhr
Sa. 6.30 – 12.00, So. geschlossen

Übernachtungsmöglichkeit:

Urlaub auf dem Bauernhof, Gertrud und Georg Schröder, Hauptstraße 42, Tel. 06785/7266
Schatten